Das Grundrezept der Nivea Werbung ist eigentlich sehr einfach und idiotensicher. Man nehme eine sehr einfache Botschaft, verknüpfe sie mit einer Komponente Glaubwürdigkeit und füge noch süße Tiere hinzu und fertig ist das Produktstatement. Auf den ersten Blick geht das Konzept auch auf, aber was passiert wenn man genauer hinsieht?

Der Fehler im System der Nivea Werbung

 

Die Botschaft ist einfach und gleichermaßen provokativ genug um zu zünden: Die NIVEA Klinge ist günstiger als vergleichbarer Konkurrenzprodukte, rasiert aber genauso gut. Die sympathische Laborantin verdeutlich dies indem Sie das Produktstatement wiederholt. Wir haben es verstanden, die Produkte sind identisch, aber NIVEA ist billiger. So richtig überzeugend ist es jedoch nicht, da selbst die explizit genannten Referenzpreise nicht wirklich weit auseinander liegen. Aber darüber sollte man nicht lange nachdenken, weil Faultiere.

Sympathische Laborantin in der Nivea Werbung
Sympathische Laborantin in der Nivea Werbung

 

Das Faultier hing tiefer

Die lustig, süßen Zeitgenossen sollen von der eigentlichen Lücke im System ablenken und rutschen gekonnt die glatt rasierten Damenbeine hinunter. Gleich schnell. Ungefähr gleich schnell. Das mit protect & shave rasierte Bein ist scheinbar etwas glatter als das andere oder hatte das Faultier etwas Vorsprung weil es zu Beginn schon tiefer hing? Ist NIVEA jetzt besser oder gleich gut? Die Frage bleibt nicht unbeantwortet, denn unsere Laborantin sagt es genüsslich „Kein Unterschied“. Das ist aber auch egal, weil Faultiere!

Überzeugender wäre es auf jeden Fall gewesen, wenn man mit dem NIVEA Produkt das Faultier rasiert hätte. Oder nicht?

Niemand hat hier einen Vorsprung Nivea Werbung
Niemand hat hier einen Vorsprung

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